Gehen oder Bleiben?


Heute schweife ich mal ein bissl von meinen sonstigen Themen hier ab und widme mich stattdessen einem mittlerweile wieder ins Gespräch gekommenen: dem Erhalt von Gegenständen.

In diesem Fall ganz speziell, der Wiederauffrischung einer total struwweligen Frisierpuppe, welche jetzt gut ein Jahr in der Schublade vom großen Tochterkind lag.

Jetzt zum Jahresende, wo bereits die nächsten Geschenke drohen, gehe ich mit meinem Kind ihr Spielzeug durch, um Platz zu schaffen. Sachen, welche kaum bespielt wurden, müssen kritisch in Augenschein genommen werden.Und die Frage "Gehen oder Bleiben?" steht im Raum.

So auch bei der Frisierpuppe, welche anfänglich gern bespielt wurde. Jetzt, wo sie schon auf der Weg-Liste stand, wollte ich nochmal wissen, warum sie nicht mehr bespielt wird. Die Antwort kam schnell. Sie ist so struppig, dass man damit nicht mehr spielen mag.

Also die Suchmaschine im Internet angestrengt und schnell bei Monis Puppenblog fündig geworden, welche Vinyl-Puppen aus den 60er und 70er Jahren restauriert.

Ihr Tipp: Die Haare mit normalem Shampoo vorsichtig waschen (Augen und andere Öffnungen nicht eintauchen!) und anschließend eine Haarkur mit handelsüblichem Weichspüler sanft einmassieren. Anschließend alles ausspülen und vorsichtig mit einem Handtuch trocken tupfen.

Anschließend werden die Haare erst mit einem grobzinkigen Kamm, dann mit einer Holzhaarbürste entfitzt. Das hat etwas gedauert, kann sich aber sehen lassen.

Damit die Haare nicht mehr ganz so sperrig aussehen, nimmt man einen ausgedienten Nylonstrumpf und zieht diesen vorsichtig über die Haare. Getrocknet wird die Puppe bei Zimmertemperatur, da heiße Fönluft dem Haar schaden kann.

Und was sagt das Tochterkind? Sie hat sich neu verliebt und ist gleich mit der nächsten Puppe im Bad verschwunden ;o)


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Schön, daß Du mir einen Kommentar hinterlässt! Ich freue mich immer sehr über Feedback.